Im Frühling fing alles an. Ich wusste nicht, was ich als nächstes tun wollte: weiterstudieren, ins Ausland gehen oder eine Stelle suchen?
Ein Freund hat mir etwas von EF-Auslandsstudienprogrammen erzählt, also habe ich eine Informationsveranstaltung besucht, um mehr darüber zu erfahren.
Ich war begeistert, weil mir klar wurde, dass ich eigentlich gleichzeitig Reisen und Studieren könnte!
Ich konnte aus mehr als 40 Ziele auswählen: Großstadtleben, Universitätscampus oder vielleicht direkt am Strand?
Es gibt auch eine tolle Webseite, “Mein EF”, wo ich Sprachschüler kennenlernen konnte, die die gleiche Schule wie ich besuchen würden.
Auf der gleichen Webseite konnte ich auch schon vor dem Auslandsaufenthalt mit dem Sprachunterricht anfangen. Das war klasse, weil meine Sprachkenntnisse schon ein bisschen eingerostet waren.
Und schon bald packte ich meine Sachen – jede Menge Schuhe, Klamotten und Erwartungen!
Ich konnte gar nicht glauben, dass ich schon unterwegs war. Alles war so einfach, EF hatte sogar mein Flugticket für mich gebucht und so.
Am Flughafen hat mich EF-Mitarbeiter Josh abgeholt und mich zu meiner Gastfamilie gebracht.
Dies ist meine Gastfamilie Davis. Sie sind wunderbar, ich liebe sie! (Ich habe mich sogar an ihren dünnen Kaffee gewöhnt!)
Einige meiner Mitschüler haben im Wohnheim gewohnt, was wohl auch nett war. Aber mir hat es gefallen, den ganz normalen Familienalltag hier kennenzulernen!
Am ersten Tag haben wir den Einstufungstest absolviert. Es war ein gutes Gefühl, mit lauter Sprachschülern auf dem gleichen Kenntnisstand in eine Klasse zu kommen.
Wir waren eine kleine Schülergruppe, aber fast alle kamen aus unterschiedlichen Ländern. Sprachschüler bei EF kommen wirklich aus der ganzen Welt.
Ich hatte das EF-Master-Englisch-Programm belegt, wo man Sprachunterricht mit anderen karriereorientierten Fächern kombiniert.
Das Angebot umfasst alles mögliche, von Wirtschaft und Mode bis hin zu sozialen Medien und Kunst. Einige wählten Fitness, aber mir erschien das ein ziemlicher Drill zu sein!
EF verwendet eine sehr moderne Lehrmethode, das “Efekta-System”. Das tollste daran war, dass wir iPads benutzten!
Schon nach wenigen Wochen hatte sich mein Englisch-Niveau verbessert. Und am Ende meines Jahres dort sprach ich fast wie die Einheimischen! (sage zumindest ich!)
Wer mir nicht glaubt, hier ist der offizielle Beweis: die ESOL-Prüfung der Universität Cambridge!
Ich habe wirklich alles voll ausgekostet. An Halloween hatte ich das verrückteste Kostüm und ich glaube, ich war als letzter im Bett.
Ich hatte mich schon immer sehr für Marketing interessiert. EF vermittelte mir ein Praktikum in einer Werbeagentur, jetzt habe ich sogar Berufserfahrung im Ausland.
Ich habe dort ein paar coole Anzeigenkampagnen entworfen (und natürlich auch eine Menge fotokopiert!).
Das Essen dort hat mir immer gut geschmeckt, aber am besten fand ich dieses Gebäck (und auch die nette alte Dame, die sie verkaufte!).
Aber das allerbeste waren die neuen Freunde.
Wir haben viel Neues zusammen ausprobiert. Ich habe sogar Skifahren gelernt!
Die Zeit ging echt schnell vorbei. Plötzlich war der Schulabschluss da. Noch nie habe ich so gelacht und geweint wie an diesem Tag.
Wir werden für immer Freunde bleiben – die Klasse 2011!
Ich habe eine neue Perspektive gewonnen und so viele verschiedene Dinge aus der ganzen Welt gelernt.
Ich freue mich schon darauf, beim Jahrestreffen alle wieder zu sehen!